Gesetze & Umweltschutz

Bestmögliche Schutz mit der richtigen Maske

Die Coronakrise hat im alltäglichen Leben einiges aufgewirbelt. Tag für Tag gibt es neue Meldungen, dass schon wieder Rekordwerte an Infektionszahlen erreicht wurden. Um die Welt nicht in eine noch größere Gesundheits- und Wirtschaftskrise zu stürzen sind Schutzmaßnahmen wichtiger denn je.
Eine Maßnahme ist dabei bereits seit einigen Monaten in aller Munde: der Mundschutz.

Verschiedene Schutzklassen

Die Maske wird in drei verschiedenen Klassen aufgeteilt:

  • Maske FFP1
  • Maske FFP2
  • Maske FFP3

Ausschlaggebend dafür ist die Leckage. Damit ist gemeint, wie viele Partikel die Maske zwischen Mund und Umgebung herausfiltern kann.

Studien zu Schutzwirkung

Über die Wirkung einer Maske wird sehr viel diskutiert. Fakt ist, dass die Maske entscheidend dazu beiträgt, daß Infektionsgeschehen zu reduzieren. Selbst schon ein einfacher Mund-Nasen-Schutz verhindert, dass vermehrt Partikel in der Luft herumschweben. Diese Aerosole werden mit dem Mundschutz FFP3 mit fast 100%iger Wahrscheinlichkeit herausgefiltert.
Zahlreiche Studien attestieren dem Mundschutz definitiv eine hohe Wirksamkeit. Damit scheint die Maske die einzige Waffe gegen eine fast nie dagewesene Pandemie zu sein.

Wo das Tragen notwendig ist

Die jeweilige Schutzklasse sollte entsprechend dem Anwendungsfall getragen werden. Es ist davon abhängig, ob man sich im Freien oder in einem Innenraum aufhält. Auch die Anzahl der Personen im gleichen Raum ist sehr bedeutend.
Für den medizinischen Bereich bietet die FFP3 Maske den besten Schutz. Daher sollte sie beim Umgang mit Covid-Patienten auf jeden Fall getragen werden.

Wo ein Mundschutz beschafft werden kann

Durch einen kurzfristig entstandenen enorm hohen Bedarf an Schutzmasken gab es einen Mangel auf dem Weltmarkt. Mit dem Aufbau von Kapazitäten hat sich dies mittlerweile geändert. Viele Unternehmen, die ihre Ware nicht anbringen konnten, stellten die Produkt sogar speziell auf die Herstellung von Masken um.
Eine Schutzmaske FFP3 ist dennoch sehr schwer zu bekommen. Schließlich ist es nicht notwendig eine solche in jeder Situation zu tragen. Die Maske der Schutzklasse FFP3 ist besonders medizinischem Personal vorenthalten.
In der Zwischenzeit können herkömmliche Masken im Supermarkt oder in der Apotheke besorgt werden. Auch der Preis derer ist stetig nach unten gegangen.

Kampf gegen die Pandemie

Die Atemachutzmaske ist oftmals das einzige Mittel, das wir gegen eine Pandemie ausrichten können. In unterschiedlichen Schutzklassen sollte die Maske immer je nach Bedarfsfall getragen werden.
Zusätzlich ist Abstand halten ebenso eine wichtige Maßnahme, um eine Ansteckung zu vermeiden. Der Mundschutz FFP3 bietet den höchstmöglichen Schutz und sollte daher besonders in gefährdeten Situationen getragen werden.

Einsatzorte für Ölabscheider und die gesetzlichen Vorgaben

Ein Ölabscheider ist eine Anlage zur Behandlung von Abwasser. Andere Bezeichnungen sind Benzin- oder Leichtflüssigkeitsabscheider. Mineralische Öle können das Trinkwasser verunreinigen, deshalb sind für alle Orte, an denen mit Ölen umgegangen wird, derartige Installationen gesetzlich vorgeschrieben. An Tankstellen, Waschplätzen für Autos oder Kfz-Werkstätten müssen deshalb derartige Vorrichtungen vorhanden sein.

 Klares Wasser und Paprika
Klares Was

Das Prinzip der Trennung von Wasser und Leichtflüssigkeiten

Weitere Einsatzorte sind etwa Waschplätze für Landmaschinen oder automatisierte Autowaschanlagen. Überall wo wassergefährdendes Öl anfällt, sind die Systeme Teil des Betriebes. Die Wirkungsweise nutzt den Dichteunterschied von Öl und Wasser. Befindet sich Öl im Abwasser eines Unternehmens, schwimmt es innerhalb des Abscheiders oben, wird abgesaugt und schließlich entsorgt. Im Abscheider ist eine Tauchwand installiert, unter der sich gereinigtes Wasser sammelt. Anschließend kann es an das Kanalisationsnetz abgegeben werden.

Die Konstruktion einer Anlage zur Ölabscheidung

Für die Leichtflüssigkeitsabscheider gelten die technischen Normen EN 858-1, EN 858-2 und die Deutsche Norm 1999-100. Nach diesen Vorschriften gehört zu einer Anlage zur Abscheidung von mineralischen Ölen ein Schlammfang, ein Abscheider und die Probenentnahme. Der Schlammfang hat die Form eines großen Beckens. Die Anforderungen sind in den oben genannten Normen präzisiert. Ein Mindestvolumen von 600 Litern ist vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Gängige Kapazitäten sind 650, 2 500 und 5 000 Liter. Nach den aktuellen Bestimmungen muss der Schlammfang über eine Beschichtung verfügen und mit einer geschlossenen Abdeckung ausgestattet sein. Im Zulauf befindet sich ein Prallblech, um das einlaufende Wasser zu beruhigen, damit sich der enthaltene Schlamm am Grund absetzt.

In der Abscheideeinheit muss ein unkontrolliertes Austreten der Öle verhindert werden. Deshalb sitzt dort ein Schwimmer, der den Ablauf verschließt, wenn eine bestimmte Menge des abgeschiedenen Öls erreicht ist. Dieser Automatismus heißt auch „selbsttätiger Abschluss“. Man tariert den Schwimmer entsprechend der Dichte der am Einsatzort vorkommenden Leichtflüssigkeiten. Bei älteren Benzinabscheidern war diese Einrichtung nicht vorhanden, diese Anlagen sind deshalb mittlerweile nicht mehr zugelassen.

Auflagen im Sinne der Sicherheit

Die Abscheideanlage sollte außerdem mit einer Überlaufkante oder einer Überhöhung zum nächsten Einlauf ausgestattet sein. Ohne diese Sicherung ist nach den Vorgaben der Unteren Wasserbehörde eine Warnanlage einzubauen. Für Neuanlagen ist die Warnanlage allerdings grundsätzlich vorgeschrieben. Sie besteht aus zwei Sonden und einer Steuereinheit. Eine Sonde meldet den Aufstau an der Überhöhung, die andere misst die Stärke der Ölschicht. Die Warnmeldung wird mittels einer Leuchte und mit einem Warnton ausgegeben. Alle an der Anlage montierten Teile sind gegen Explosion zu schützen und benötigen eine ATEX-Zulassung. In einem Havariefall muss das System die angefallene Leichtflüssigkeit zurückhalten.

Der Ölabscheider hat eine wichtige Funktion bei der Abwasserbehandlung und dient dem Gewässerschutz. Diverse Leichtflüssigkeiten kann man abscheiden, etwa Benzin- und Dieselkraftstoffe, Heizöl, Schmieröl und weitere mineralische Ölprodukte. Ohne Abscheidung gelangen die Öle in öffentliche Entwässerungsnetze und verunreinigen anschließend ins Grundwasser.